Institut für  Mikroverfahrenstechnik und Partikeltechnologie
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Computertomographie im Kleinstmaßstab

Die Eigenschaften eines Produktes hängen maßgeblich von der inneren Struktur, Beschaffenheit und Homogenität der einzelnen Partikeln oder Agglomeraten ab. Chemisch identische Produkte, hergestellt in verschiedenen Verfahren können durch unterschiedliche Porosität oder der inhomogenen Verteilung des Bindemittels, stark abweichende Eigenschaften aufweisen.

Die Mikroröntgentomographie (Microtomography, Micro-CT) bietet die Möglichkeit die innere Struktur von kleinen Objekten zerstörungsfrei und ohne aufwendige Probenpräparation zu analysieren. Für eine röntgentomographische Analyse werden mehrere hundert Aufnahmen der Probe unter verschiedenen Betrachtungswinkeln getätigt. Durch Kombination der Aufnahmen werden mittels eines speziellen Rekonstruktionsalgorithmus Querschnittsbilder der Probe erzeugt, sogenannte Tomogramme. Diese können zu einer vollständigen dreidimensionalen Struktur der Probe zusammengesetzt und mit bildanalytischen Methoden dreidimensional analysiert werden.

Die Röntgenaufnahmen und Tomogramme zeigen die räumliche Massendichteverteilung in der Probe (Grauwerte). Bei bekannten Inhaltsstoffen und deren Massedichten können so unterschiedliche Bestandteile einer Probe identifiziert und deren räumliche Verteilung in der Probe analysiert werden.

Die räumliche Auflösung des am Institut vorhandenen Gerätes (Skyscan 1272) beträgt 0,45 µm.


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